1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Organisation und Kontakt:
Dental Volunteers e.V.
Dr. Agnes Wagner
Georg-Hirth-Str. 61
83700 Rottach-Egern
Email: info@dental-volunteers.com
Telefon: +49-8022-24788
Fax: +49-8022-6649749
2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Vorbereitungszeit: ca. ein halbes Jahr
Beinhaltet Impfungen, Auslandskrankenversicherung, Flugbuchung, Kontaktaufnahme mit den SOS Kinderdörfern vor Ort, Spendenanfragen, Transportorganisation.
3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ja, ein Visum ist notwendig und kostet 75€.
4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Es gab keinerlei Probleme. Die Famulanten hatten aber für alle Fälle ein Schreiben vom Verein Dental Volunteers mit, in dem erklärt wurde, dass es sich um Spenden für einen Hilfseinsatz handelt.
5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Französisch Kenntnisse sind sehr sinnvoll. Meistens hatten die Famulanten zudem einen Dolmetscher, der englisch sprach und in die jeweilige Stammessprache übersetzte.
6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Behandlungsspektrum: Vor allem Extraktionen, aber auch Füllungen und PA
Ausstattung: Sämtliches Equipment musste von uns selber mitgebracht werden, da wir in keiner Klinik oder Praxis tätig waren. Medikamente, Watte und andere Kleinigkeiten können vor Ort besorgt werden.
7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug: 500-600€
Verpflegung und Unterkunft wurde den Famulanten während der Zusammenarbeit mit den SOS Kinderdörfern gestellt, was wirklich super war!!
Auf der Straße bekommt man für umgerechnet ein paar Euro eine warme Mahlzeit. Die Preise in Restaurants oder im Supermarkt sind etwas höher, aber immer noch sehr moderat. Auch touristische Aktivitäten sind vergleichsweise gut erschwinglich, so kostete uns die Safari, mit Guide und zwei Übernachtungen ca. 150€.
8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Frühzeitig den Verantwortlichen des jeweiligen Einsatzortes verdeutlichen, dass die Patienten rechtzeitig über unser Kommen informiert werden sollen.
Zum Abschluss…
„Wir alle sind uns einig, wenn wir sagen, Benin war ein wunderschöner gemeinsamer Einsatz, der überraschenderweise deutlich unproblematischer und reibungsloser ablief als wie vor Beginn der Reise erwartet. Die Menschen meinten es immer gut mit uns und es ist wirklich jedem zu empfehlen diese spannende Erfahrung einmal zu wagen!“